Ein blauer Ordner
Es fing ganz harmlos an. Meine Frau hatte einen Ordner, einen dieser dicken, blauen Aktenordner, in dem sie über die Jahre all unsere Lieblingsrezepte gesammelt hatte. Handgeschriebene Notizen von der Oma, ausgedruckte Rezepte aus dem Internet, herausgerissene Zeitschriftenseiten. Ein bunter Mix aus Familientradition und kulinarischen Entdeckungen.
Drei Probleme, jeden Tag
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Die ewige Suche
„War das Kürbissuppen-Rezept bei den Suppen oder bei vegetarisch?“
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Im Supermarkt
„Waren es 3 oder 4 Karotten?“ Das Rezept lag zuhause.
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Beim Kochen
Mehl, Tomatensauce, Fettspritzer: abstrakte Kunst statt lesbarer Rezepte.
Was die App können musste
Als Softwareentwickler lag die Lösung auf der Hand: Eine App musste her. Aber nicht irgendeine App. Sie sollte
- einfach sein wie das Aufschreiben auf Papier
- immer dabei sein auch ohne Internet im Supermarkt
- sauber bleiben digitale Rezepte kennen keine Soßenspritzer
- privat bleiben unsere Familienrezepte gehen niemanden etwas an
Entwickelt aus echtem Bedarf, getestet von der schärfsten Kritikerin: meiner Frau.
Heute
Der alte Ordner hat ausgedient, aber die Rezepte leben digital weiter. Und das Beste: Im Supermarkt wissen wir jetzt immer genau, dass es 3 Karotten sind. Definitiv 3.
Heute nutzen nicht nur wir die App. Freunde und Familie, die plötzlich auch „so eine App“ haben wollten, haben uns motiviert, Cookbook für alle verfügbar zu machen.
Warum Cookbook kostenlos bleibt
Cookbook ist keine kommerzielle App, die mit deinen Daten Geld verdienen will. Es ist eine Herzensangelegenheit. Eine App von Hobbyköchen für Hobbyköche. Kostenlos, werbefrei, und das bleibt so.
PS: Der alte Rezeptordner steht übrigens immer noch im Regal. Als Erinnerung daran, wie alles anfing. Und für den Fall, dass die Schwiegermutter nach dem „Original“ fragt.